Hallo zusammen,
ich würde gerne gerne bestimmte Zwischenteile von einigen Liedern mit der Instrumentenstimme eines Kazoos spielen. Leider gibt es einen deratigen Klang ncht im SX 900. Wer weiß, wie man so etwas selbst erstellen oder aus Klängen zusammenbasteln kann. Welche Parametereinstellungen werden benötigt, oder gibt es gar eine andere Lösung. Bin für jede Antwort dankbar, denn ich komme selbst nicht weiter.
Hallo Ralf,
das nachfolgende habe ich über KI-Google gefunden:
- Tippe im Voice-Auswahlbildschirm auf den Pfeil nach oben (rechts unten).
- Navigiere zur zweiten Seite der Kategorien und öffne den Ordner Legacy.
- Suche dort in den Unterkategorien (z. B. unter „Woodwind“ oder „Reed“) nach „Kazoo“. Falls es nicht direkt vorhanden ist, ist oft das „Muted Trumpet“ oder eine „Reed Organ“ mit entsprechenden Effekten eine gute Basis.
2. Sound selbst erstellen (Sound Modeling)
- Basis-Sound: Wähle ein Saxophon (z. B. Sopran) oder eine Oboe.
- Voice Edit: Erhöhe die Resonanz und den Cutoff im Voice Edit Menü, um den Klang schärfer und „quäkiger“ zu machen.
- Effekte: Füge im Mixer einen leichten Distortion- oder Overdrive-Effekt hinzu, um die typische vibrierende Membran eines Kazoos zu simulieren.
Vielleicht hilft es dir bzw. kannst du was damit anfangen. Habe es selber nicht probiert…
Viel Erfolg und viele Grüße ais Dresden
Klaus
Hallo Klaus,
vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort. Einen Kazoo-Sound hab ich im Legacy-Ordner nicht gefunden, deshalb werde ich den anderen Weg gehen. Bin bei den Saxophonen auch schon fündig geworden. Jetzt heißt es Parameter richtig einstellen und den entsprechenden Insertion-Effekt drauflegen. Wird aber sicher noch dauern, bis ich mit dem Ergebnis 100% zufrieden bin.
Viele Grüße aus der Lüneburger Heide
Ralf
Hallo Ralf,
ein Kazoo-Sound wäre als (YEM-) Expansion (Celtic_S770) auch für SX900 verfügbar. Ich finde ihn nicht gut, weil er übertrieben verstimmt ist.
Folgenden nasalen Membransound könnte ich Dir anbieten; er ginge auch als Right2 zu BaritoneSax1, wenn man ihn auf gleiche Octave und ähnliche Touch Sensivity anpasst:
StaccMelody (Synth, S.7, rechts unten),
Common: Touch Sensitivity Offset 68; Part Octave -1
Sound: Filter Cutoff 63, Resonance 60; EG Attack 6, Decay 44, Release -17
EQ: Low Gain gfs. nach Geschmack etwas verringern
Um Vibrato per Modulation zu nutzen, müssten auch noch beide bezüglich Speed und LFO Pitch aneinander angepasst werden.
Anbei ein Klangbeispiel: StaccMelody, BaritoneSax1 + StaccMelody, Kazoo von Expansion
Gruß
Wilfried
Hallo Wilfried, wieder mal vielen Dank für Deine Antwort. Hatte ehrlicherweise ein bißchen darauf gehofft, dass Du meine Frage liest und reagierst.
Werde es heute bzw. morgen testen. Wünsche noch einen schönen Sonntag und viele Grüße aus der Lbg. Heide.
Ralf
Hallo Ralf,
vielleicht wäre es am besten, wenn Du etwas genauer erklärst, in welchem Lied Du das gesuchte Kazoo gehört hast. Denn ein Kazoo hat eigentlich gar keinen Klang. Der entsteht erst durch hineinsingen oder -summen.
Gruß, Wilfried
Hallo Wilfried,
bitte nicht lachen, es geht um ein altes Stück namens „Polonäse Blankenese“ von Gottlieb Wendehals ( Werner Böhm ).
Ab Minute 2:17 hört man das Kazoo und idealerweise sollte es so klingen. Diese Stimme könnte natürlich auch für andere Songs verwendet werden.
Bin gespannt was Dein geschultes Ohr davon hält und ob sich daraus evtl. noch andere Ideen ergeben.
Grüße aus d. Lbg. Heide
Ralf
Hallo Ralf,
bist Du inzwischen fündig geworden?
Warum nimmst Du eigentlich nicht das Mikrofon, dazu einen Megaphone-Effekt und singst das Düd solo selber? Den Effekt gibt es z.B. bei „V Distortion-Crunch“ als Speaker Type, Device Fuzz und dazu etwas Overdrive und die anderen Parameter nach Geschmack. Leider habe ich kein Mikrofon und kann dazu überhaupt keine Erfahrungen weitergeben.
Ich möchte nicht viel Worte verlieren und stelle mich mit einer männlichen Voice für Gottlieb und einer weiblichen für ZAZ („Je Veux“) der Kritik. Die männliche basiert auf CleanAltoSax mit ähnlichem Effekt wie oben. Die weibliche ist eine Doppelvoice (Right1 + 2) aus Trumpet vom versteckten XG-Preset und Flugelhorn, beide mit Talking Modulation Effekt (Vocal i). Ich spendiere sie zur deutlichen Demonstration der Joy-Stick-Anwendung, denn der Reiz besteht bei beiden in gleichzeitigem, lebhaftem Pitch-Bend und Modulation. Das ist halt eine Herausforderung an die linke Hand.
Beide klingen nur um C4 herum einigermaßen.
Die männliche ist durch den Effekt relativ leise und man muss die Anschlagsdynamik sanft dosieren. Wenn es bei bestimmten Tönen zu arg quakt, nur kurz anschlagen.
Im Anhang also die 3 Voices und je ein Klangbeispiel als Zip-Datei, im Ordner Kazoo. Über USB-Stick im SX900 direkt aufrufbar. Voices über Voice-Auswahl-> User-> USBnr-> Kazoo, Audio analog über Audio-Auswahl oder schon am PC. Klang differiert je nach Kopfhörer / Lautsprecher.
Hier noch ein besonderer Dank an Klaus für den entscheidenden Tipp.
Viele Grüße
Wilfried
Hallo Wilfried,
vielen Dank für Deine tatkräftige Unterstützung. Tatsächlich bin ich mit meinen Versuchen bislang auf der Zufriendenheitsskala erst bei 85% angelangt.
Die Idee mit dem selber singen finde ich klasse, werde ich natürlich testen. Ansonsten probiere ich am Wochenende Deine Voices aus .
Besten Dank nochmal für Deine Hilfe.
Wünsche ein schönes Wochenende
Viele Grüße
Ralf
