Hallo zusammen,
ich bin mit der Qualität der Aufnahmen aus dem Genos nicht ganz zufrieden. Mich stört bei Genos-Aufnahmen, dass sie etwas farblos sind. Bei einem Foto würde man sagen es fehlt das reine Schwarz und das reine Weiß. Irgendwie müsste das Ganze eine bessere Brillanz haben.
Bisher nehme ich mit Quick Midi auf und mache daraus dann mit Quick Audio eine Wavedatei. Zur Optimierung übertrage ich die Wavedatei per USB auf den PC und arbeite mit Audacity etwas die Höhen und Tiefen nach. Sonst mache ich nichts, da ich das Lied aus dem Genos nicht neu erschaffen möchte, sondern eigentlich in seiner Ursprünglichkeit erhalten will. Das Ergebnis ist aber immer noch nicht so brillant, wie es eigentlich sein müsste.
Jetzt denke ich zur Verbesserung über ein Focusrite 8i6 3.Gen in Verbindung mit Cubase nach. Cubase habe ich bereits in der Elements-Version 12 und komme damit klar.
1. Frage
Der Genos nimmt mit 16 Bit auf. Das Interface 8i6 3.Gen mit 24 Bit. Kann ich also dadurch bereits eine „hörbare“ Verbesserung erzielen?
2. Frage
Das Genos verfügt über einen S/PDIF Coaxial-Ausgang. Dieser stellt die Daten in Originalqualität zur Verfügung. Das 8i6 3.Gen hat einen S/PDIF Coaxial-Eingang. Anscheinend werden aber von vielen Anwendern immer die analogen Line-Ausgänge des Genos genutzt. Es ist klar, wenn ich keine S/PDIF Outbuchse habe wie beim Genos, habe ich die Alternative nicht. Aber Genos hat beide Möglichkeiten, sowhl analog und als auch digital. Warum nutzen also viele Anwender doch eher die analogen Eingänge. Das erschließt sich mir nicht ganz. Welche Vorteile habe ich über die analogen Schnittstellen zu gehen. Es findet doch sicherlich bei der Wandlung von A auf D und hinterher wieder von D auf A, ein Qualitätsverlust statt. Die erste Wandlung von A auf D hätte ich bei S/PDIF-Out nicht und somit doch eine wesentlich bessere Ausgangsqualität.
Beste Grüße
Markus
Hallo Markus,
über ein Audiointerface kannst Du auf jeden Fall bessere Aufnahmen realisieren. Zwischen 16 und 24-Bit-Auflösung gibt es große Unterschiede vor allem, wenn mehrere Audiospuren noch diversen Bearbeitungen erfolgen soll. Am Ende wird zwar meistens wieder auf 16 Bit Stereo gemastert/Mixdown gemacht aber wenn man vorher schon mit Nadelöhren arbeitet, kommt nicht viel dabei heraus.
zu 2: Der SP/DIF passt entweder gut oder nicht so gut in Harmonie mit dem eines Audio-Interfaces zusammen. Ein paar Dinge fallen dort auch raus, bzw. werden aus dem Signal entfernt wie z.B. Master-EQ Einstellungen.
Liebe Grüße, Jörg.
Hallo Jörg,
danke für Deine Schnelle Antwort! Sie hilft mir auch in der Hinsicht weiter, dass ich, wenn ich den SP/DIF Kanal mal außen vor lasse, auch nicht mehr auf Focusrite fixiert sein muss.
Gruß Markus.
