Akkord Verschiebung…
 
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Akkord Verschiebung nach unten

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Melodie-Entdecker
Themenstarter
 

was muss ich bei den SFF Edit Einstellungen beim yamaha psr-sx700 einstellen, damit ein Akkord nach unten transponiert wird und nicht nach oben? Also wenn ich von C dur nach G dur wechsle soll der G dur tiefer klingen und nicht höher. Ist das so verständlich?


 
Veröffentlicht : 11. Januar 2026 17:11
Beiträge: 257
Solo-Künstler
 

Hallo jkw,

ich möchte Dich nicht erschrecken aber die Realität hat einen guten und einen weniger guten Teil:
Der gute: setze HighKey auf den höchsten Grundton, also F# damit G dann tief ist.
Der andere: Du musst alle Nicht-Rhythm-Parts einzeln bearbeiten. Also SFF-Edit aufrufen,
Taste Main A drücken,
zu „Bass“ blättern (es steht ja immer erst auf Rhythm2), ändern, Close,
zu „Chord1“ blättern, ändern, Close,
ebenso verfahren mit Chord2, Pad, Phrase1, Phrase2

das gleiche für Main B, Main C, Main D
und schließlich (s. Anmerkung) ebenso für Fill-In A, B, C, D und Break. Die Fill-Ins erreichst Du, indem Du die jeweilige Main-Taste 2 mal drückst, sie blinkt dann. 

-Anmerkung: Eigentlich ist es von Vorteil, in der Reihenfolge Main A, Fill-In A, Main B, Fill-In B usw. vorzugehen, vielleicht ist Dir das Fill-In aber gar nicht wichtig und Du verzichtest dort auf die Änderung.

Wenn ein Part (Bass, Chord1 usw.) leer ist, kannst Du es Dir natürlich sparen. Dazu kannst Du zwischendurch mal auf Rec Chanel wechseln und nachschauen. Sonst kommen über 50 Änderungen zusammen.

Und das Ergebnis dann als User-Style speichern.

Aber Achtung: ich weiß ja nicht, ob Du in C-Dur spielst und in eine andere Tonart transponiert wiedergibst.  In solch einem Fall gilt High-Key für den resultieren Akkord, nicht für den gedrückten. Also bei G-Akkord spielen, transponiert auf -1 ergibt das F#-Akkord und der ist dann aber hoch!

Der Vollstängkeit halber sei erwähnt, dass bei Multipads der High-Key auf G festgelegt ist und sich nicht ändern lässt.

Also dann, lockere Sitzhaltung einnehmen und an die Arbeit!

LG, Wilfried

 


 
Veröffentlicht : 11. Januar 2026 23:41
Beiträge: 9
Melodie-Entdecker
Themenstarter
 

Danke Wilfried für die ausführliche Beschreibung. So habe ich es bereits gemacht, aber es ändert nichts. Ich habe die Piano Begleitung von „Big Big World“ von Emilia programmiert. Logischerweise in C-dur. Es wird im Wechsel C/E+das tiefere G gespielt (C2/E2-G1). Wenn ich nun bei laufender Begleitung von C nach G wechsle, dann klingt dieser Wechsel höher als im C. Im Original wird von C2/E2-G1 nach B2/D2-G1 gespielt und dann nach A2/C2-F1 (kannst dir ja mal das Original anhören). So wie im Original kriegt man das aber wohl nicht hin. Leider habe ich auch keinen Style hierfür gefunden. Selbst nicht auf bekannten Seiten, wo es gute Styles zu kaufen gibt.

Aber danke nochmal für den Tip!


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Wochen von jkw0815
 
Veröffentlicht : 12. Januar 2026 18:57
Beiträge: 257
Solo-Künstler
 

Hallo jkw,

unter Akkordverschiebung habe ich erstmal etwas anderes verstanden. Hier liegt eine Art Gegenmelodie vor, deren Akkordfolge nicht mit einem Style vereinbar ist.

Probiere mal, den Style ohne diesen Teil laufen zu lassen und ihn live mit der Linken zu spielen. Wähle Fingering Type „Fingered“, schlage jeweils den Grund-Akkord mit 3 Tasten an, denn den braucht der restliche Style. Dann schaffst Du mit maximal 2 Tasten eine einigermaßen passende Begleitung.

Andernfalls kannst Du ja auch ein Midifile mit einer Spur erstellen oder die Chord-Folge im Chord-Looper aufnehmen um dann dazu mit der Linken zu spielen.

LG Wilfried

 

 


 
Veröffentlicht : 14. Januar 2026 00:00
Beiträge: 257
Solo-Künstler
 

Hallo jkw,

ich habe nicht gleich bemerkt, dass Du nur die Begleit-Melodie aufnehmen willst.

Nach einigem Probieren habe ich nun folgenden Trick gefunden:

nimm die Melodie als Bb2/D3-F2 auf, bzw. als  Bb1/D2-F1 , wenn Du es lieber tiefer haben willst.

setze bei SFF:

Source Root Bb (das neutralisiert den aufgenommenen Bb-Akkord), Source Chord Maj,

High Key E, (Note Limit Low bleibt bei C-2, Note Limit High bei G8)

NTR Root Fixed, Ntt Type Chord, (NTT Bass bleibt Off)

Dann spiele es in C-Dur.

Ich hoffe, das ist es?

LG Wilfried


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen von wilfried-p
 
Veröffentlicht : 14. Januar 2026 18:31
Beiträge: 257
Solo-Künstler
 

Hallo,

da ich bemerkt habe, dass noch andere ein Interesse an dem Therma haben, möchte ich noch mal darauf eingehen.

Nein, was ich als Bb-Trick genannt habe, ist keine Möglichkeit, Note Limit Low zu ändern, sondern Zufall!
Bei der Einstellung Root Fixed werden die Akkorde so wiedergegeben, dass sie möglichst nahe am Grundton der Tonleiter liegen. Deshalb ist G tief, F aber hoch. Bei F# hat man sich entschieden, es ebenfalls hoch wiederzugeben. Mehr darüber siehe Referenzhandbuch. Anders als Multipads, dort ist das G hoch.

Die Besonderheit bei Big Big World ist, dass die Begleitung kein schlichter Akkord ist sondern eher einem Arpeggiomuster folgt.
Probiere mal das Piano Arpeggio 2 aus der Harmony-Gruppe Arpeggio/Keyboard – Right1 zugeordnet – mit Tempo 88, Begleitung und Left Voice ausgeschaltet. Über das Voice-Menu, Voice-Setting, Arpeggio stellst Du Hold ein, Quantize Viertelnote. Ich gehe davon aus, dass es am SX700 das gleiche ist wie am SX900.
Greife mit 3 Fingern die passenden Akkordumkehrungen, C4/E4/G4, H3/D4/G4, A3/C4/F4, C4/E4/G4, H3/D4/G4 usw. Wenn die linke Hand das auch schafft, kannst Du bei mittigem Right1-Right3-Splitpunkt das Arpeggio mit links und die Melodie mit rechts spielen.
Und sogar dazu mit links auch noch Deinen Akkord als Streicherteppich von Right2 erklingen lassen.
Das Arpeggio stoppt, wenn man Harmony/Arpeggio ausschaltet oder eine Registration aufruft, die es einschaltet (natürlich zum Warten auf den ersten Anschlag).

Wenn Du jedoch z.B. Single-Finger bevorzugst, ist es bei diesem Lied ein Zufall, dass anfangs nur Töne der C-Dur-Tonleiter vorkommen. Hier funktioniert der oben genannte Trick mit der Aufnahme mit Source Bb. Beim letzten Teil sind es Töne der D-Tonleiter. Hier passt das Muster in Source C. Dazwischen ist eine Bridge aus 8 Takten, beginnend mit Dm, endend mit A. Hier müssen beide Muster passend abwechseln, was mit 2 Spuren gelingt. Es erfordert aber ein genaues Einhalten der Begleitakkorde:
Dm – – – , G – – – , Am – G – , F – – – , Dm – – – , G – – – , C – – – , – – A –

Ich habe zum Ausprobieren einen solchen Minimal-Style als Anhang beigefügt, in einer Version für E-Piano und einer für A-Piano, eine Oktave tiefer.
Für die Bridge habe ich eine Intro-Section umgewidmet, die aber gar nicht als Intro gedacht ist. Das hat folgenden Grund:
Legt man Main A auf Reg 1, kann man Main B auswählen, dann Intro3 drücken und so als Reg 2 speichern.
Mit Reg 2 leitet man die Bridge ein und es geht nach 8 Takten von selbst zu Main B über.
So kann man im letzten Vierteltakt bereits rechts den Auftakt zur Melodie spielen und sich links schon in Richtung kommendes D bewegen.
Das Ending ist nur eine kleine Spielerei.

LG Wilfried


 
Veröffentlicht : 4. Februar 2026 17:41
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